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Ein Kurzurlaub in Brixen

Wir hatten Glück und konnten kurz vorm zweiten Lockdown, Anfang Oktober, ein paar Tage in Brixen, in Südtirol verbringen.

Brixen hat uns mit seinen süßen Gassen, den abwechslungsreichen Gebäuden aus verschiedensten Bauweisen und den Flüssen Eisack und Rienz direkt verzaubert. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt entdeckt man viele kleine Läden, Gebäude der Barock Architektur, einen süßen Markt und den Domplatz mit dem imposanten Dom.

Der Ploseberg

Ein absolutes Highlight in Brixen ist die Fahrt mit der Seilbahn, auf den über 2000 Meter hohen Ploseberg. Während der Fahrt hat man einen unglaublichen Blick auf Brixen und wenn man oben angekommen ist kann man bei einer Wanderung die Dolomiten bestaunen. Dafür, dass wir uns auf einen Herbsturlaub und eine Wanderung durch Laub eingestellt hatten, wurden wir von erstaunlich viel Schnee aber strahlendem Sonnenschein überrascht.

Ein Ticket für die Hin- und Rückfahrt kostet (Stand Okt.2020/für Erwachsene) 18€. Mit der Brixen-Card, war die Fahrt für uns gratis. Informiert euch, ob ihr die Brixen-Card über euer Hotel gratis bekommt. Hier findest du die aktuellen Preise.

Die Gilfenklamm

Eine halbe Stunde von Brixen entfernt liegt die ca. 2,5km lange Gilfenklamm.

Für mich ist es immer wieder faszinierend in einer Klamm zu stehen und zu sehen, wie sich das Wasser seinen Weg durch die Schlucht bahnt. Auf dem Weg nach oben läuft man immer wieder über süße Brücken auf denen es sich lohnt kurz stehen zu bleiben, um das Wasser unter sich zu beobachten. Ein zugleich fesselndes und beruhigendes Naturspektakel. Über schmale Wege entlang der Klamm und vorbei an Wasserfällen kann man die vielen wunderschönen Fassetten der Natur wahrnehmen.

Unsere Unterkunft

Wir duften unseren Kurzurlaub in einem im Juni 2020 eröffnetem Apartment, bei Gerharts-living in Brixen verbringen. Die geräumigen Zimmer und die modern, gemütliche Einrichtung haben uns direkt angesprochen und wir haben uns auf Anhieb wohl gefühlt. Das Apartment liegt in einer ruhigen Gasse der Altstadt von Brixen und bietet den perfekten Start in den Tag mit Kaffee auf der Terrasse. Außerdem konnten wir den Tag abends beim Kochen und mit Wein auf der Couch ausklingen lassen.

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Meine Highlights in der sächsischen Schweiz

Aussichtspunkt „kleine Gans“

Die wohl bekannteste Ecke im Nationalpark der sächsischen Schweiz ist die Bastei, eine zwischen Felsen gebaute Brücke mit Aussichtsplattform oberhalb der Elbe. Da diese durch ihre Bekanntheit aber zu den meist besuchten Touristenattraktionen gehört ist sie sehr überlaufen und man hat kaum die Möglichkeit sich in Ruhe umzusehen oder Bilder zu machen.

Früh da sein lohnt sich! Wir waren kurz nach Sonnenaufgang auf der Bastei (ca. 5 Uhr) und es waren (neben ein paar nervigen betrunkenen Mädels) schon einige Fotografen da, die aber gerne Rücksicht nehmen. Später gegen 14 Uhr war die Brücke schon viel zu überlaufen.

Einen viel ruhigeren Platz mit einer mindestens genau so schönen Aussicht findest du gegenüber der Bastei in der Nähe der Aussichtsplattform „Panoramablick auf die Bastei“.

Da der Platz außerhalb des Wanderwegs liegt musst du am Wegrand die Augen offen halten, bis du den Pfad „Gansweg“ hinter einer Absperrung findest. Ausgeschildert ist er nicht, es wird am Wegrand lediglich auf einen Klettersteig hingewiesen.

Der unscheinbare Trampelpfad führt ca. 200 Meter durch den Wald und auf schmalen Stufen über Felsen zum Aussichtspunkt. Die Felsformation, die auch von der Bastei aus zu sehen ist, nennt sich „kleine Gans“ und der imposante freistehende Felsen wird als Wehlnadel bezeichnet (auch über Google Maps und iPhone Karten zu finden). Da es kein Wanderweg, sondern nur der Zugang zum Kletterfelsen ist sollte man wirklich trittsicher und ohne Kinder unterwegs sein.

Angekommen auf der „kleinen Gans“ hat man einen tollen Blick ins Tal und über die Wälder der sächsischen Schweiz. Von hier aus kann man in aller Ruhe das Treiben auf der Bastei beobachten, gemütlich Rast und schöne Bilder machen.

Parken kann man auf dem offiziellen Bastei-Parkplatz, von dem aus man sowohl zur Bastei, als auch in die andere Richtung zum Aussichtspunkt ca. 15 Minuten läuft.

Auch der Wanderweg „Schwedenlöcher“ der hier startet und viele Highlights bietet ist sehr zu empfehlen. Tagsüber ist auch dieser sehr überlaufen, aber morgens um 7 Uhr ist uns noch niemand begegnet.

Hier findest du die komplette Tour durch die Schwedenlöcher, vorbei am Amselsee über die Bastei und mit Abstecher zur kleinen Gans zum Nachwander.

Hier noch ein paar Bilder zur Wanderung „Schwedenlöcher“

Aussichtspunkt „kleiner Winterberg“

In der Kernzone der sächsischen Schweiz befindet sich der Gipfel mit dem Namen „kleiner Winterberg“. Ein großer Vorteil an diesem Aussichtspunkt ist, dass man um zu ihm zu gelangen, eine ca. 10 km lange Wanderung einplanen muss. Dadurch ist viel weniger los, als an den von Touristen überlaufenen Hotspots und man hat den wunderschönen Ausblick größtenteils für sich.

kleiner Winterberg

Wir sind am Parkplatz „Lichtenhainer Wasserfall“ (an der Kirnitzschtalstraße nähe Bad Schandau) gestartet. Nach einem steilen Anstieg und vielen Stufen kommt man an eine Gabelung, an der der eigentliche Wanderweg nicht mehr ausgeschildert ist. Hier muss man sich links halten um nach ca. 100 Metern den Platz mit der schönen Aussicht zu erreichen.

Da wir nachmittags da waren war der erste Teil des Malerwegs bis zum „Kuhstall“ gut besucht. In Richtung „kleiner Winterberg“ sind wir nur noch vereinzelt Wanderern begegnet.