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Ein Kurzurlaub in Brixen

Wir hatten Glück und konnten kurz vorm zweiten Lockdown, Anfang Oktober, ein paar Tage in Brixen, in Südtirol verbringen.

Brixen hat uns mit seinen süßen Gassen, den abwechslungsreichen Gebäuden aus verschiedensten Bauweisen und den Flüssen Eisack und Rienz direkt verzaubert. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt entdeckt man viele kleine Läden, Gebäude der Barock Architektur, einen süßen Markt und den Domplatz mit dem imposanten Dom.

Der Ploseberg

Ein absolutes Highlight in Brixen ist die Fahrt mit der Seilbahn, auf den über 2000 Meter hohen Ploseberg. Während der Fahrt hat man einen unglaublichen Blick auf Brixen und wenn man oben angekommen ist kann man bei einer Wanderung die Dolomiten bestaunen. Dafür, dass wir uns auf einen Herbsturlaub und eine Wanderung durch Laub eingestellt hatten, wurden wir von erstaunlich viel Schnee aber strahlendem Sonnenschein überrascht.

Ein Ticket für die Hin- und Rückfahrt kostet (Stand Okt.2020/für Erwachsene) 18€. Mit der Brixen-Card, war die Fahrt für uns gratis. Informiert euch, ob ihr die Brixen-Card über euer Hotel gratis bekommt. Hier findest du die aktuellen Preise.

Die Gilfenklamm

Eine halbe Stunde von Brixen entfernt liegt die ca. 2,5km lange Gilfenklamm.

Für mich ist es immer wieder faszinierend in einer Klamm zu stehen und zu sehen, wie sich das Wasser seinen Weg durch die Schlucht bahnt. Auf dem Weg nach oben läuft man immer wieder über süße Brücken auf denen es sich lohnt kurz stehen zu bleiben, um das Wasser unter sich zu beobachten. Ein zugleich fesselndes und beruhigendes Naturspektakel. Über schmale Wege entlang der Klamm und vorbei an Wasserfällen kann man die vielen wunderschönen Fassetten der Natur wahrnehmen.

Unsere Unterkunft

Wir duften unseren Kurzurlaub in einem im Juni 2020 eröffnetem Apartment, bei Gerharts-living in Brixen verbringen. Die geräumigen Zimmer und die modern, gemütliche Einrichtung haben uns direkt angesprochen und wir haben uns auf Anhieb wohl gefühlt. Das Apartment liegt in einer ruhigen Gasse der Altstadt von Brixen und bietet den perfekten Start in den Tag mit Kaffee auf der Terrasse. Außerdem konnten wir den Tag abends beim Kochen und mit Wein auf der Couch ausklingen lassen.

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Meine Highlights in der sächsischen Schweiz

Aussichtspunkt „kleine Gans“

Die wohl bekannteste Ecke im Nationalpark der sächsischen Schweiz ist die Bastei, eine zwischen Felsen gebaute Brücke mit Aussichtsplattform oberhalb der Elbe. Da diese durch ihre Bekanntheit aber zu den meist besuchten Touristenattraktionen gehört ist sie sehr überlaufen und man hat kaum die Möglichkeit sich in Ruhe umzusehen oder Bilder zu machen.

Früh da sein lohnt sich! Wir waren kurz nach Sonnenaufgang auf der Bastei (ca. 5 Uhr) und es waren (neben ein paar nervigen betrunkenen Mädels) schon einige Fotografen da, die aber gerne Rücksicht nehmen. Später gegen 14 Uhr war die Brücke schon viel zu überlaufen.

Einen viel ruhigeren Platz mit einer mindestens genau so schönen Aussicht findest du gegenüber der Bastei in der Nähe der Aussichtsplattform „Panoramablick auf die Bastei“.

Da der Platz außerhalb des Wanderwegs liegt musst du am Wegrand die Augen offen halten, bis du den Pfad „Gansweg“ hinter einer Absperrung findest. Ausgeschildert ist er nicht, es wird am Wegrand lediglich auf einen Klettersteig hingewiesen.

Der unscheinbare Trampelpfad führt ca. 200 Meter durch den Wald und auf schmalen Stufen über Felsen zum Aussichtspunkt. Die Felsformation, die auch von der Bastei aus zu sehen ist, nennt sich „kleine Gans“ und der imposante freistehende Felsen wird als Wehlnadel bezeichnet (auch über Google Maps und iPhone Karten zu finden). Da es kein Wanderweg, sondern nur der Zugang zum Kletterfelsen ist sollte man wirklich trittsicher und ohne Kinder unterwegs sein.

Angekommen auf der „kleinen Gans“ hat man einen tollen Blick ins Tal und über die Wälder der sächsischen Schweiz. Von hier aus kann man in aller Ruhe das Treiben auf der Bastei beobachten, gemütlich Rast und schöne Bilder machen.

Parken kann man auf dem offiziellen Bastei-Parkplatz, von dem aus man sowohl zur Bastei, als auch in die andere Richtung zum Aussichtspunkt ca. 15 Minuten läuft.

Auch der Wanderweg „Schwedenlöcher“ der hier startet und viele Highlights bietet ist sehr zu empfehlen. Tagsüber ist auch dieser sehr überlaufen, aber morgens um 7 Uhr ist uns noch niemand begegnet.

Hier findest du die komplette Tour durch die Schwedenlöcher, vorbei am Amselsee über die Bastei und mit Abstecher zur kleinen Gans zum Nachwander.

Hier noch ein paar Bilder zur Wanderung „Schwedenlöcher“

Aussichtspunkt „kleiner Winterberg“

In der Kernzone der sächsischen Schweiz befindet sich der Gipfel mit dem Namen „kleiner Winterberg“. Ein großer Vorteil an diesem Aussichtspunkt ist, dass man um zu ihm zu gelangen, eine ca. 10 km lange Wanderung einplanen muss. Dadurch ist viel weniger los, als an den von Touristen überlaufenen Hotspots und man hat den wunderschönen Ausblick größtenteils für sich.

kleiner Winterberg

Wir sind am Parkplatz „Lichtenhainer Wasserfall“ (an der Kirnitzschtalstraße nähe Bad Schandau) gestartet. Nach einem steilen Anstieg und vielen Stufen kommt man an eine Gabelung, an der der eigentliche Wanderweg nicht mehr ausgeschildert ist. Hier muss man sich links halten um nach ca. 100 Metern den Platz mit der schönen Aussicht zu erreichen.

Da wir nachmittags da waren war der erste Teil des Malerwegs bis zum „Kuhstall“ gut besucht. In Richtung „kleiner Winterberg“ sind wir nur noch vereinzelt Wanderern begegnet.

Lost Place - Hessen

Lost Place – Villa Anna L. in Bad Wildungen

Die verlassene Villa mit Arztpraxis inmitten der Kurstadt Bad Wildungen gehört längst zu den bekanntesten verlassenen Orten in Hessen. Vor allem die privaten Sachen der ehemaligen Eigentümer und die Urologie im Keller der Villa machen das Gebäude zu einem einzigartigen lost place.

Geschichte

Die Villa gehört ursprünglich dem Ehepaar Dr. Klaus Kraft und Dr. Claire Kraft.

Diese heiraten im Februar 1942. Klaus Kraft, der Inhaber der Praxis, ist zudem im Liborius Krankenhaus in Bad Wildungen angestellt.

Trotz der vielen Unterlagen die im Haus zu finden sind, ist es schwer die Familienverhältnisse zu rekonstruieren. Fakt ist, dass das Ehepaar Klaus und Claire mit ihren 5 Kindern Jost, Veit, Klaus, Frank-Thomas und Cornelia in der Villa lebten.

Veit, der 2000 verstirbt und bis dahin im Krankenhaus arbeitet ist zu der Zeit auch Arzt für Urologie und hat eine eigene Praxis in der Langemarkstraße in Bad Wildungen, er heiratet Verena Kraft-Hammelbacher aus München.

Die Briefe von Jost zeigen, dass dieser um 1967 in Frankreich studiert. Über die Tochter Cornelia lässt sich nur wenig finden, allerdings hat sie sich nicht, wie in vielen Beiträgen vermutet umgebracht, sondern wohnt heute in Aachen. Angebliche Scheidungspapiere die von anderen Besuchern der Villa gefunden wurden habe ich nicht gesehen. Allerdings eine Einladung zur Silberhochzeit von Klaus und Claire, deshalb denke ich nicht, dass die beiden geschieden waren.

1988 stirbt Klaus Kraft ( *01.07.1910 / 06.10.1988) der Grabstein liegt in der Villa.

Vermutet wird, dass die Villa seit dem Tod von Klaus Kraft unbewohnt ist und die Kinder das Erbe ausschlagen, weil Claire und Klaus über ihre Verhältnisse lebten und hoch verschuldet waren. Darauf lassen Kontoauszüge die in der Villa gefunden wurden schließen. Das Ferienhaus der beiden auf Sylt wird heute noch an Urlauber vermietet.

Die lost place Villa wird später von Urban Explorern „Haus Anna L.“ getauft. Der Name ist frei erfunden und deutet wohl auf die Praxis hin. Anfangs wurde der Name „Kraft“ nicht veröffentlicht um die Adresse an andere Lost place Besucher verkaufen zu können.

Die falsche Geschichte

Leider wird die Geschichte von Familie Kraft im Bezug auf die Lost place Villa in den meisten Beiträgen, die man online finden kann, falsch übermittelt. Bei Karl und Hildegard Kraft handelt es sich nämlich um die Nachbarvilla in der auch eine Praxis war. Karl ist der Vater von Klaus Kraft und ebenfalls Urologe. Hildegart ist die zweite Frau von Karl Kraft und nicht die Mutter von Klaus. Die Geschichte von Karl und Hildegard (Kraft-Hux) ist folgende.

Um 1918 zieht Hildegard, die bis dahin in Teutschenthal (bei Halle an der Saale) lebt, mit ihren Eltern nach Kassel. Dort studiert sie, arbeitet als Sprechstundenhilfe und lernt Karl kennen, der auf der Suche nach einer Arzthelferin ist. Die Villa in Bad Wildungen ist bereits im Besitz von Dr. Karl Kraft, der dort eine Praxis für Urologie eingerichtet hat. 1931 nimmt Hildegard die Stelle an, zieht nach Bad Wildungen und 3 Monate später heiratet das Paar und bekommt 5 Jahre später einen Sohn.

Nach dem Tod von Karl Kraft wird die Praxis vermietet. Hildegard Kraft kommt 2006, kurz nach ihrem 100. Geburtstag ins Seniorenheim Christkönig nach Reinhardshausen, wo sie 2012 mit 106 Jahren verstirbt.

Bis zu Hildegards Tod kümmert sich eine Bekannte um die Villa. Der Sohn, der als Arzt in Berlin tätig ist vermietet die Praxis weiter. Das Gebäude wird nach Hildegards Tod saniert und wird heute als Ästhetik Klink genutzt.

NOCHMAL: Dies ist die Geschichte vom Nachbarhaus. Im folgenden geht es dann wieder um Haus Anna L. welches Klaus und Claire Kraft gehörte:

Die verlassene Villa

Nachdem man sich durch den Dschungel im Vorgarten geschlagen hat kann man das Gebäude durch den Rahmen der zerschlagenen Haustür betreten. An der Garderobe im Flur hängt noch ein Mantel und auch Schuhe und Handtaschen warten darauf von Besitzer getragen zu werden.

Die Treppe zur oberen Etage wirkt imposant und die rot geblümte, teilweise abgerissene Tapete und erhaltene Möbel spiegeln die moderne Einrichtung der damaligen Zeit wieder. Einige Regale und Tische wurden von anderen Besuchern verstellt, trotzdem kann man sich den ursprünglichen Eingangsbereich mit Sitzgruppe gut vorstellen.

Im ersten großen Raum den man betritt steht ein Flügel und auf dem Schreibtisch liegt zwischen Notenblättern, privaten Briefen und Rechnungen ein Gästebuch in das sich die lost place Besucher eintragen können. Durch eine Schiebetür kommt man ins Kaminzimmer. Auf dem Boden liegen viele Bücher und ein Wohnzimmerschrank ist noch vorhanden. Von diesem Zimmer aus gelangt man in ein kleine Küche, deren Außenwand komplett verglast ist.

Ein Großteil der anderen Zimmer ist verwüstet. Kaum ein Schrank steht noch an der Wand. Alles wurde ausgeräumt, auf dem Boden verteilt und kaputt geschlagen. Besonders traurig ist der Anblick in der privaten Bibliothek, hier liegen mehr Bücher auf dem Boden als im Regal stehen. In der alten Truhe war sicher einst Spielzeug der Kinder.

Schon bei den ersten Schritten in der oberen Etage muss man aufpassen nicht einzustürzen. Teilweise sind Löcher im Boden die mit Teppich oder Türen überdeckt wurden. In dieser Etage befindet sich neben Küche und Schlafzimmer auch die ehemaligen Kindezimmer.

In der Küche liegen Pfannen und Schalen auf dem Boden verteilt. Mit Backofen, Doppelspülbecken und Mikrowelle war die Küche für damalige Verhältnisse modern eingerichtet. Auch ein Servierwagen und ein altes Waffeleisen findet man hier. Ein Esszimmer mit Tisch und Stühlen gibt es leider nicht mehr.

Das Himmelbett steht noch, aber die Federn der Bettdecken sind im Zimmer verteilt. Im Schlafzimmer steht zudem ein kleiner Schreibtisch, auf dem persönliche Briefe und Bilder liegen.

Die anderen Zimmer dienten anscheinend als Kinder- Arbeits- und Ankleidezimmer. Im Schrank hängen noch einzelne von Motten zerfressenen Kleider. Von einigen Zimmern aus kommt man auf einen großen überdachten Balkon. Auf der oberen Etage sind zwei Bäder, sogar jeweils mit Badewanne und zwei Waschbecken.

Die verlassene Urologen-Praxis

Die beiden blau gefliesten Behandlungszimmer im Keller sind noch deutlich erkennbar. In einem Raum steht eine Liege, auf dem Boden liegen Schläuche, Spritzen und Rezepte. Im anderen Zimmer steht noch der Behandlungsstuhl und eine großes OP-Licht. Es gibt ein Wartezimmer, zwei Toiletten und eine weitere Bibliothek. Fast jede Diele des Zimmers ist zerbrochen, es knirscht und raschelt in den Ecken. Das Fenster lässt sich nicht mehr schließen, somit hat Ungeziefer freien Zutritt und kann sich an den Medikamenten bedienen.

Im Labor findet man einen Sterilisator, Tabletten, Spritzen und verschiedene Fläschchen mit Flüssigkeiten. Auf früheren Bildern sieht man sogar für Forschungszwecke verwendete eingelegte Organe, die aber heute nicht mehr vorhanden sind. In vielen ausgestellten Rezepten und Patientenakten kann man die Krankheitsverläufe der Patienten nachlesen.

Eine schmale Treppe führt weiter runter zu kleinen Kellerräumen die sich unter der Praxis befinden. Ein Weinkeller, ein kleiner Raum mit Kühlschränken und sogar noch eingeweckte Kirschen und Marmelade findet man hier.

Zustand 2018

Die Villa ist in einem sehr schlechten Zustand. Scheiben sind eingeschlagen, die Wohnung komplett verwüstet, die Tapete löst sich von den stark verschimmelten Wänden, in einzelnen Räumen steht Wasser und vor allem die oberen Etagen sind einsturzgefährdet. Es gibt teilweise große Löcher in der Decke, Balken sind durchgebrochen und Wände eingeschlagen. Auch wenn der natürliche Verfall und das Eindringen von Ungeziefer und Tieren teilweise für den schlechten Zustand verantwortlich sind, so wird das Gebäude doch größtenteils von Menschenhand mutwillig zerstört worden sein. Oder hast du schonmal einen Graffiti sprühenden Waschbären gesehen.

Galerie

Hier noch ein paar Bilder

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Die unendliche Runde im Harz

Da hatten wir uns ganz schön was vorgenommen. Ein Wochenende in den Harz fahren und so viel sehen wie möglich.

Ausgestattet mit genug Wasser und jeder Menge Süßigkeiten sind wir Samstag-Morgen bei Oderbrück in die unendliche Runde gestartet.

Immer den Bauchlauf entlang und über kleine Holzbrücken ging die Runde auf dem Hexenstieg los.

Anschließend ging es über den Moorstieg. Der schön angelegte Weg kreuzt ein paarmal den angelegten Wassergraben und ist übers Moor auf Holzplanken begehbar. Hier ist alles aufs Wandern und Radfahren ausgelegt. Es gibt Infotafeln, der Weg ist gut beschildert und es gibt viele Bänke auf denen man eine Pause einlegen kann.

Nach 15 km dann das erste „Warnschild“ am Startpunkt des Teufelsstieg, auf dem steht „steiler Anstieg / Dieser Weg ist schwierig zu begehen“. Das heißt 5 km steil bergauf mit der Motivation, dass es oben Currywurst/Pommes gibt. 😀

Der Weg war wunderschön, zwar teilweise schwer begehbar, aber das macht es ja aus.

Auf dem Brockengipfel angekommen war es kalt, windig und diesig aber für den tollen Ausblick nimmt man das gerne in Kauf. Es war nicht so überlaufen wie vermutlich im Sommer, aber Pommes gab es dafür leider auch keine.

Brockengipfel

Auf dem Rückweg ging es an den Schienen entlang und wir konnten mit Glück noch einmal die Harzer Schmalspurbahn sehen. Wären wir noch länger geblieben, hätte sich eine Rundfahrt damit sicher gelohnt.

weitere Highlights

Auch auf den anderen Wanderungen haben wir schöne Ecken entdeckt. Die ganzen Touren findet ihr auf Komoot unter:

Rehberger Graben

Ein Teil des Wanderweges „Hexenstieg“ geht entlang eines künstlich angelegten Wassergrabens. Dieser sog. Rehberger Graben wurde Anfang des 17. Jhdt. für die Energieversorgung im Bergwerk angelegt und gehört zum UNESCO Welterbe.

Auf den zahlreichen Infotafeln kann man die Geschichte und Funktionsweise nachlesen. Hier erfährt man u.a., dass das Wasser von der Oder umgeleitet wurde und nach 7,25 km in den oberen Geseher Wasserlauf mündet.

Der Weg ist gut ausgebaut, auf der einen Seite fließt der Bach und auf der anderen hat man einen schönen Ausblick ins Odertal.

Trudenstein

Die Granitfelsen „Trudenstein“ oberhalb des Hohenkamms sind über Leitern begehbar. Von hier aus hat man einen Blick über die Landschaft Richtung Drei-Annen-Hohe, Wurmberg und Schierke.

Der Name Trude lässt sich von „Drude“ ableiten, eine Bezeichnung, die die Kelten für Frauen mit Naturmächten bzw. Hexen hatten. Auch dieser Aussichtspunkt liegt am Wanderweg „Hexenstieg“ und ist von Schierke in ca. 45 min. zu erreichen.

unsere Unterkunft

Wir hatten ein sehr schönes, geräumiges Zimmer im b&b Werkmeister in St. Andreasberg.

Die Zimmer sind thematisch unterteilt in Waldetage, Gipfelzimmer und Bergwerk. Unser Zimmer war mit Terrasse, von der aus wir einen tollen Blick auf die schöne Landschaft hatten. Wir wurden von der Inhaberin sehr freundlich begrüßt und konnten uns beim Frühstück sogar zwischen einer veganen Variante oder Allergenfreien und regionalen Produkten entscheiden.

Weitere Infos und Bilder zur Unterkunft gibt’s hier: https://harzbnb.de/

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Mallorca Tipps und Orte

Mirador Es Colomer

Mallorca Punta Nau
Punta Nau

Auf dem Weg zum Cap war unser erster Halt an der Aussichtsplattform Mirador es Colomer. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Steilküste und die Landzunge Punta Nau.

Mirador es Colomer Mallorca
Mirador es Colomer

Früh da sein lohnt sich, denn gegen 10 Uhr reisen die Touristen in Bussen an und die Plattform und Straßen sind überfüllt.

Cap Formentor

Cap Formentor Mallorca
Blick vom Cap Formentor

Am östlichsten Punkt der Insel befindet sich das Cap Formentor. Nach einer serpentinenreichen Straße erreicht man den Leuchtturm in dem sich ein kleines Restaurant befindet.

Der Andrang ist groß und die Parkmöglichkeiten sind begrenzt, aber ist man erstmal dort hat man einen tollen Blick über das Meer.

Mandelblüte

Mandelblüte Mallorca
Mandelblüte

Die Insel bietet ca. 200 Sorten Süß- und Bittermandelbäume. Im Normalfall kann man sich, vor allem im Landesinneren, von Ende Januar bis Mitte Februar an den schönen Blüten erfreuen. Wir haben mit Glück sogar im März noch welche entdeckt.

Mandelblüte Mallorca
Mandelblüte

Calo des Moro

Calo des Moro Mallorca
Calo des Moro

Nach einem kurzen Fußweg und ziemlich steilem Abstieg erreicht man die Bucht Calo des Moro. Sie liegt im Südosten der Insel Nähe des Dorfes Cala s’Almonia.

Calo des Moro Mallorca
Calo des Moro

Für einen vermutlichen „Geheimtipp“ ist sie zu gut besucht, aber trotzdem die für mich schönste, die wir gesehen haben.
Das Türkisblaue Wasser und der helle Sand vermitteln einen karibischen Flair.

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die schönsten Dörfer Mallorcas

Alcúdia

Alcúdia ist die ehemalige Inselhauptstadt und liegt im Nordwesten Mallorcas.

Stadtmauer Alcúdia

Umrahmt von einer teilweise begehbaren Stadtmauer ist die Altstadt Alcúdias. Von hier aus hat man einen Blick über den Ort und in die Gärten der Bewohner.
Nach einem kleinen Spaziergang auf der Stadtmauer kommt man in die Altstadt wo sich kleine Läden, Boutiquen und Tapas-Bars befinden.

Dienstags und Sonntags ist Markttag auf dem die Bauern Mallorcas ihre Ernten verkaufen. Der Markt ist klein und übersichtlich, man findet Obst, Gemüse, Souvenirs und Kleidung.

Die Aufmachung ist schön und die Händler sehr höflich. Man kann sich in Ruhe umsehen ohne dass man an einen Stand gezogen wird und ein Gespräch aufgezwungen bekommt.

Wochenmarkt Alcúdia

einen Wanderweg um Alcudia findest du hier.

Valdemossa

Valldemossa

Eine Wanderung um Valdemossa mit diesem Ausblick findest du hier.

Umgeben von der malerischen Landschaft, der Serra de Tramuntana, liegt im Nordwesten Mallorcas die Gemeinde Valldemossa.


Bekannt geworden ist der gleichnamige Ort durch König Sancho I, der den Ort wegen des angenehmen Klimas im Sommer sehr schätze. Er erhoffte sich dadurch eine Verbesserung seiner Asthmaerkrankung.

Über 100.000 Besucher verzeichnet der Ort jedes Jahr. Nicht zuletzt wegen dem Komponist Frédéric Chopin der mit seiner Geliebten der Autorin George Sand den Winter 1838/39 hier verbrachte. Sie schrieb den Roman „Ein Winter auf Mallorca“.

Kacheln zu Ehren von Catalina Thomás

An den Häusern sind bunte Kacheln die Legenden von Catalina Thomás, einer Heiligen der katholischen Kirche erzählen.
In den kleinen Gassen liegt die Liebe im Detail. Tonkübel vor den Eingängen, an den Fassaden und grüne Fensterläden schmücken jedes Haus.

Cala Figuera

Hafen von Cala Figuera

Das kleine Fischerdorf an der Ostküste lädt zum Bleiben ein. Beim Spaziergang um den Hafen bei Sonnenuntergang spiegeln sich die bunten Farben der Sonne und die Boote im Wasser.

Deiá

Deiá gilt als das Künstlerdorf Mallorcas, u.a. weil hier Pablo Picasso und Schauspieler Peter Ustinov gelebt haben.

Der Ort hat viele schmale Gassen und lange Treppen die vom Ortsinneren zur Kirche führen.
Besonders schön finde ich den Friedhof, von dem aus man einen wunderbaren Blick über die Sera de Tramuntana hat.

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Wandern auf Mallorca

Ermita de la Victoria

Plaja des Coll Baix
Platja des Coll Baix

Die schönste Zeit für eine Wanderung auf Mallorca ist der Frühling. Von Februar bis Mai hat man angenehme Temperaturen, wenig Niederschläge und geringes Tourismusaufkommen.

Ziege auf Mallorca

Unsere Wanderung startete in der Nähe von Alcúdia, am Kloster Ermita de la Victoria. Von dort aus gibt es verschiedene Touren. Wir haben uns für eine ca. 12 km lange Wanderung in Richtung der Bucht Coll Baix entschieden.

Der Weg führt zunächst durch einen Wald, anschließend durch ein Tal und ein trockengelegenes Flussbett. Man sollte sich im voraus darüber informieren, zu welchen Jahreszeiten diese Wege begehbar sind.

Unten am Meer angekommen hat man einen tollen Blick auf die Bucht Call Baix, die man später nochmal von oben sieht (Titelbild).

Coll Baix Bucht
Blick auf die Bucht Coll Baix

Im einen Moment läuft man auf schmalen Trampelfaden zwischen Wiesen und Bächen und im nächsten versperren einem Felsbrocken den Weg. Die Wanderung ist sehr abwechslungsreich und man begegnet kaum Menschen. Nur ein paar Ziegen verirren sich auf den Berg.

Die Komoot Tour findest du hier.

in den Bergen über Valdemossa

Refugi de Arxicuc
Refugi de Arxiduc

Da Teile des Gebietes „Muntanya del Voltor“ heute im Privatbesitz sind startet die Tour mit einer Anmeldung am Einlass des Grundstücks.
Auf der in Trassen angelegten Olivenplantage geht es weiter. Hier wachsen 100-1000 jährige Olivenbäume verschiedenster Sorten.

Um das kulturelle Erbe dieses Gebietes zu erhalten wird der Zutritt täglich nur einer begrenzte Anzahl an Wanderern gestattet. Um eine Genehmigung zu beantragen muss man im Voraus eine Bewilligung unter valldemossa@procustodia.org erfragen. Da das Gebiet im März wenig besucht ist hatten wir Glück und konnten uns vor Ort in eine Besucherliste eintragen.

Das erste Highlight der Wanderung ist der Blick auf Port de Valdemossa. Um die Aussicht genießen zu können muss man den Weg verlassen und über ein paar Steine Richtung Meer klettern.

Was früher der Reitweg des Erzherzogs Ludwig Salvator war gehört heute zum Fernwanderweg GR221.

ca. 2 km weiter erreicht man eine Mauer, die „Mirador de ses Puntes“.

Mirador es Puntes
Mirador de ses Puntes

Am höchsten Punkt der Runde steht ein kleines Haus, das Refugi de Arxiduc. (Titelbild)

Etwas versteckt im Wald findet man später kleine meist eingestürzte Höhlen. Einige sind allerdings noch gut erhalten und spärlich eingerichtet.

Die Komoot Tour findest du hier.